OECD
Die OECD (die Abkürzung steht im Englischen für Organization for Economic Cooperation and Development, d.h. übersetzt Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) wurde 1961 als Nachfolgeorganisation der OEEC gegründet. Der Hauptsitz der Organisation ist Paris. Die OECD hat 30 Mitgliedsstaaten, zu den die wichtigsten westlichen Industrienationen zählen (Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Südkorea, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, USA).
Die Aufgabe der OECD ist die Förderung des wirtschaftlichen Wachstums in den Mitgliedstaaten, die Koordinierung der nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik, die Liberalisierung und Ausweitung des Außenhandels sowie die Organisation und Steuerung gemeinsamer Entwicklungshilfe. Ein besonderer Schwerpunkt der OECD-Arbeit liegt außerdem im Bildungsbereich. Ziel ist es, Bildung als wichtiges Gut für den ökonomischen Erfolg des Einzelnen und der gesamten Volkswirtschaft in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Bekannt ist in diesem Kontext vor allem die internationale PISA-Studie, welche durch die OECD erhoben wird.
Statistiken der OECD befassen sich vor allem mit relevanten gesellschaftlichen und wirtschaftpolitischen Themen.
www.oecd.org/berlin