Textilhandel, Schuhhandel & Accessoires statistics
Marktdaten zum Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Accessoires

Der Textil- und Schuhhandel umfasst den Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren. Bekleidung und Schuhe bilden das umsatzstärkste Konsumgütersegment im Non-Food-Bereich.

Der Großteil des Bekleidungsangebots im deutschsprachigen Raum wird durch Importe gedeckt. Die heimische Textil- und Bekleidungsindustrie ist von einem ausgeprägten Strukturwandel geprägt und hat sich in den letzten Jahren in High-Tech-Nischen wie technische Textilien für industrielle Anwendungen zurückgezogen. Der Großteil der Bekleidungsimporte kommt heute aus dem asiatischen Raum.

Wie im übrigen Einzelhandel auch verlieren klassische inhabergeführte Fachgeschäfte tendenziell an Bedeutung gegenüber Ketten und vertikalen Anbietern. Internationale Handelshäuser wie Primark oder Zara (Inditex) sind in den letzten Jahren aufgrund der vergleichsweise stabilen wirtschaftlichen Entwicklung verstärkt auf den deutschsprachigen Markt gedrängt.

Die führenden Textileinzelhändler in Deutschland sind das Versandhaus Otto, die schwedische Kette H&M sowie C&A aus Düsseldorf. Als wichtigste Unternehmen im Schuhhandel in Deutschland sind Deichmann und die Hamm-Reno-Group zu nennen.

Der wohl wichtigste Trend in den letzten Jahren ist der Bedeutungsgewinn des Internetversandhandels. Das Berliner Start-Up Zalando hält die gesamte Branche in Atem und hat bei stationären Anbietern die Suche nach tragfähigen Multichannelkonzepten ausgelöst.

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Bild: sxc.hu / vierdrie, liquid008
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