Großhandel

Marktdaten zum Großhandel

Großhandel statistics Der Großhandel vertreibt Güter an gewerbliche Nutzer wie z.B. Einzelhändler oder Gastronomiebetriebe (B2B). In aller Regel betätigen sich Großhändler also als Zwischenhändler, wobei die Grenze zum Einzelhandel in einigen Fällen wie dem Cash-and-Carry-Großhandel (C&C) fließend sein kann. Bei Cash-and-Carry handelt es sich um ein Selbstbedienungskonzept, bei dem die (gewerblichen) Kunden die gewünschten Waren selbst aussuchen, bar bezahlen („cash“) und abholen („carry“). Als wichtigste Unternehmen in diesem Bereich wären im deutschsprachigen Raum die Metro sowie in den USA Costco zu nennen.


Es lassen sich systematisch drei weitere Betriebstypen im Großhandel unterscheiden, die sich in der Praxis jedoch überschneiden können: Der Abhol-/Sortimentsgroßhandel mit einem breiten Sortiment, der Spezialgroßhandel mit einem schmalen Sortiment und der Zustellgroßhandel, der Abnehmer mit eigenen Fahrzeugen beliefert.

Neben dem allgemeinen Großhandel werden auch der Produktionsverbindungshandel und die Handelsvermittlung der Großhandelsbranche zugerechnet. Der Produktionsverbindungshandel bildet das Bindeglied zwischen Produzenten auf nachfolgenden Wertschöpfungsstufen, in der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit Vorprodukten versorgt. Die Handelsvermittlung bewegt selbst überhaupt keine Waren, sondern bahnt Geschäfte für Unternehmen an, die in bestimmten Märkten keine eigenen Vertriebskanäle unterhalten.

Der fundamentalen Bedeutung des Großhandels als Rückgrat der Wirtschaft entsprechen relativ hohe Umsätze, die allerdings mit verhältnismäßig niedrigen Margen einhergehen. Auch deswegen ist der Großhandel von einer starken Unternehmenskonzentration und hartem Wettbewerb geprägt.

Auf Statista finden sich alle relevanten Informationen zu Branchenumsätzen und Kennzahlen des Großhandels im deutschsprachigen Raum.

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