Metallindustrie statistics
Marktdaten zur Metallindustrie

Die Metallindustrie als Teil der Metall- und Elektroindustrie beinhaltet sowohl die Metallerzeugung als auch die Metallbearbeitung.
Der Branchenumsatz liegt bei rund 100 Milliarden Euro. Wichtigste Sektoren sind die Nichteisen-Metallindustrie sowie die Erzeugung von Eisen, Stahl und Ferrolegierungen. Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Metallindustrie lag in den letzten Jahren bei 230.000 bis 250.000. Typische Berufe der Metallbearbeitung sind zum Beispiel Anlagenmechaniker, Zerspanungsmechaniker, Konstruktionsmechaniker oder Kraftfahrzeugmechatroniker.

Die Menge an erzeugtem Rohstahl ist eine wichtige wirtschaftliche Kennzahl. So ist die Rohstahlerzeugung in Deutschland im Krisenjahr 2009 verglichen mit dem Vorjahr um rund 13 Millionen Tonnen auf 33 Millionen Tonnen eingebrochen. Das Niveau von 2008 konnte bisher nicht wieder erreicht werden.
Zu den größten Stahlproduzenten in Deutschland gehören ThyssenKrupp, Salzgitter und AcelorMittal. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen, wo ThyssenKrupp ansässig ist und das seit den 50er Jahren für Kohleabbau und Stahlerzeugung steht, ist auch heute noch die bedeutendste Region für die deutsche Metallindustrie. Hier werden mehr als 40 Prozent des gesamten Branchenumsatzes erwirtschaftet.

In Hamburg befindet sich der Sitz des weltweit zweitgrößten Kupferproduzenten Aurubis mit einem Marktanteil von rund sechs Prozent. Wichtigste Nichteisen-Metalle in Deutschland gemessen an der Produktionsmenge sind das Buntmetall Kupfer und das Leichtmetall Aluminium. Das Wiederverwerten von Altmetall spielt in der NE-Metallindustrie eine wesentliche Rolle. So werden beispielsweise etwa 60 Prozent des in Deutschland erzeugten Aluminiums aus recyceltem Aluminium gewonnen. Der Recyclinganteil der gesamten NE-Metallindustrie liegt bei rund 50 Prozent.


Bild: Wikimedia/cc, Ben Mills
Relevant Topics & Statistics
Gießerei-Industrie statistics
Gießerei-Industrie statistics
Gießerei-Industrie
Industry Overview