Chemieindustrie statistics
Marktdaten zu Chemie und Materialien

Die Chemieindustrie stellt eine große Bandbreite an Produkten her: von Düngemitteln über Klebstoffe, Industriegase und Legierungen bis hin zu Kosmetika und Waschmitteln. Mit ihrem breiten Produktsortiment, vor allem an Grundstoffen und industriellen Vorprodukten, steht sie am Anfang der industriellen Wertschöpfungskette mit Schnittpunkten zu allen anderen Wirtschaftszweigen. Rund 90 Prozent der Chemieprodukte werden innerhalb der Industrie im In- und Ausland weiterverarbeitet. Die Branche ist darüber hinaus einer der größten Arbeitgeber und Abnehmer von Energie und Maschinen.

Die deutsche Chemieindustrie ist mit eine Viertel des erwirtschafteten europäischen Chemieumsatzes mit Abstand die größte auf dem Kontinent. Weltweit belegt sie hinter den USA, China und Japan Platz vier. Rund 60 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet sie im Ausland. Zu ihren größten Abnehmern gehören die Kunststoffverarbeiter, die Bau-, Verpackungs- und Automobilindustrie.

Die Statistiken in diesem Bereich liefern einen dezidierten Überblick zu den wichtigsten weltweiten Märkten, zu führenden deutschen und internationalen Chemieunternehmen - etwa BASF oder Dow Chemical - sowie zu einzelnen Segmenten der Chemiebranche: zu organischen Grundstoffen, in erster Linie den Petrochemikalien, die zur Herstellung von Polymeren verwendet werden, oder zu Anorganika: Industriegase, Düngemittel und sonstige anorganische Grundverbindungen, die vor allem an die Metall- und Elektroindustrie oder die Landwirtschaft abgegeben werden. Branchenrelevante Trends wie beispielsweise die Entwicklung der Energiepreise vor dem Hintergrund der deutschen Energiewende einerseits und dem internationalen Schieferboom andererseits werden mit statistischen Material begleitet. Studienergebnisse beleuchten die Entwicklungsperspektiven der Branche.


Bild: istockphoto.com / serezniy
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