Immobilien statistics
Marktdaten zu Immobilien

Der Immobilienmarkt lässt sich vereinfachend in den Wohnimmobilienmarkt und in den Markt für Gewerbeimmobilien einteilen. Neben der Nutzung zu Wohnzwecken oder der gewerblichen Nutzung, können Immobilien auch als Investitions- oder Anlageobjekte dienen.

Unter einer Wohnimmobilie versteht man ein Gebäude oder einen Gebäudeteil, welcher ausschließlich oder überwiegend Wohnzwecken (Wohnung) dient. Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern leben in Deutschland relativ viele Menschen zur Miete. Die stetig steigenden Mietkosten könnten aber zukünftig zu einem Anstieg der Eigentumsquoten hierzulande führen. Schon jetzt ist der Erwerb von Wohneigentum, wie beispielsweise einer Eigentumswohnung, traditionell ein wichtiger Bestandteil der privaten Altersvorsorge in Deutschland.

Als Gewerbeimmobilie bezeichnet man ein Gebäude oder ein Gebäudeteil, das ausschließlich oder überwiegend zu gewerblichen Zwecken genutzt wird. Zu den Gewerbeimmobilien zählen u. a. Bürogebäude, Lager- und Logistikimmobilien oder Handelsimmobilien. Aufgrund der vergleichsweise einfachen Verwaltung ist die Büroimmobilie bei privaten wie auch institutionellen Kapitalanlegern besonders beliebt.

Allgemein wird im Bereich Immobilien-Investitionen zwischen einer direkten und einer indirekten Form der Kapitalanlage unterschieden. Zur direkten Anlage zählt zum Beispiel der Erwerb einer Wohnung oder eines Mehrfamilienhauses. Zu den indirekten Immobilienanlagen zählen geschlossene oder offenen Immobilienfonds. Eine weitere Möglichkeit der indirekten Immobilienanlage ist der Erwerb von Immobilienaktien, d.h. von Anteilen börsennotierter Unternehmen.


Bild: istockphoto.com / malerapaso
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